Dienstag, 31. August 2010

Tinkturensommer

Nachdem mein Tinkturenvorrat sich langsam zu Ende neigt hab ich diesen Sommer so einige neue Tinkturen angesetzt.Altbewährtes und neues inspiriert durch das eine oder andere Buch,  dieses Jahr möchte ich noch ausprobieren die angesetzten Kräuter zu trocknen,dann zu veraschen und wieder mit der Tinktur zu vermischen durch das Salprinzip soll die Tinktur noch mehr Heikraft besitzen.Um das genau zu testen werd ich einen Teil normal lassen und den anderen nach dem Salprinzip machen und dann mal kuken bin schon richtig gespannt.Angesetzt hab ich Johanniskraut,Eisenkraut,Damiana,Frauenmantel und Helmkraut die ich auch untereinander mischen werde und die ein oder andere Salbe wird auch damit aufgemotzt.

Kommentare:

  1. Liebe Holda,
    das hört sich ja interessant an,ich wünsche dir gutes gelingen.

    Ach Holda schreib doch bitte mal was übers räuchern,ja???Ich hab mir Räucherwerk gekauft und Kohle und es hat nur verbrannt gerochen.Schreib doch mal was dazu und was man so braucht,bitte,bitte!!!
    LG Nicole

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  2. Hallo Holda,

    der Eintrag macht neugierig. Veraschen, das heißt einfach nur verbrennen und danach die Asche verwenden und sie in den Alkohol geben? Die lässt sich dann aber nicht mehr rausfiltern, sehe ich das richtig?

    Die angesetzten Kräuter zu trocknen und zu veraschen, ist damit gemeint, dass sie zuerst wie üblich in Alkohol gelegt und in die Sonne gestellt werden und dass man sie dann nochmal trocknet und verascht?

    Wo kann man darüber näheres nachlesen, sprich, welches sind zu diesem Thema gute Quellen?

    Neugierige Grüße, Tatzelwurm

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  3. Hallo Tatzelwurm,
    Also man setzt eine ganz normale Urtinktur an lässt sie an der Sonne reifen und schüttelt sie täglich im Urzeigersinn(so mach ich es halt),nach einem Mondlauf werden die Kräuter von der Tinktur getrennt,getrocknet und dann verbrannt.Die Asche wird dann noch mal im Mörser fein gerieben,dann kommt die Asche wieder in die Tinktur und täglich geschüttelt(wieder einen Mondlauf) und dann is sie fertig.
    Nun zum Buch also die beste Empfehlung was ich dir geben kann ist "Die Kräuterkunde des Paracelsus"von Olaf Rippe ein warer Schatz ich würde es nicht mehr hergeben.;)LG Holda

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  4. Hallo Holda,

    recht herzlichen Dank für diese Zusatzinformationen.

    Einen lieben Gruß, Tatzelwurm

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  5. Du hast mich richtig neugierig gemacht! Mit Kräutern arbeite ich auch, aber Tinkturen sind noch eher neu für mich...
    LG aus der Schweiz
    Carmen

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  6. Hallo Carmen,
    Tinkturen sind was wunderbares wenns mal schnell gehen muß oder zur Ergänzung,man kann sie in Salben rühren oder mit in den Tee machen.Ich hab mir mal eine Magentinktur gemacht und die hilft so toll gegen Bauchschmerzen und Übelkeit und das ganz schnell ich nehm sie immer mit ein bischen Zucker.LG

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